Sehenswerte Plätze

Traumhafte Landschaften, Strand, Sonne und eine Fülle an Geschichte, Kultur und Tradition!

Cádiz

Cádiz ist eine der ältesten Hafenstädte Europas. Sie erlebte ihre Blütezeit, als Spanien Amerika kolonisierte und dies spiegelt sich in der Architektur des XVIII Jahrhunderts und den eleganten Plätzen mit ihrem unverkennbaren Charakter wieder. Als Verwaltungszentrum der Provinz Cádiz werden viele dieser Gebäude jetzt als Regierungsstellen benutzt. Schlendern Sie durch die engen Straßen der Altstadt. Sie wurde auf einer Halbinsel errichtet und man hat praktisch am Ende jeder Straße Meerblick, was Ihnen bei der Orientierung durch das Labyrinth hilft. Die Stadt hat in den letzten Jahren eine Verjüngungskur gemacht. Sie ist lebhaft, orientiert sich nach außen und ist ein Platz, an dem jeder willkommen ist, vor allem im Februar, wenn die Karnevalwoche gefeiert wird. Besuchen Sie die ausgezeichneten traditionellen Tapa-Bars und Flamenco-Lokale, um das echte Ambiente von Cádiz zu kosten sowie den Fischmarkt für den frischesten aller Fänge. Das „goldene" Kuppeldach der Kathedrale ist mit seinen gelb glasierten Kacheln die Sehenswürdigkeit dieser Stadt.

El Puerto de Santa María

Der Anblick von Meeresfrüchten, die in den Straßenlokalen angeboten werden, ist in diesem einstigen Fischerort etwas, das man nicht vergessen wird.

Hier startete Columbus mit seinem Schiff Santa Maria zur Entdeckung Amerikas.

Besuchen Sie den Ort, um Meeresfrüchte zu essen und trinken Sie dazu einen eiskalten Fino oder Manzanilla Sherry, der in dieser Gegend hergestellt wird. Auf der anderen Seite der Bucht liegt Cádiz – eine der ältesten oder sogar die älteste Stadt Europas – die Sie auch mit einer Fähre erreichen können. Eine interessante Überfahrt von ca. 30 Minuten, die Sie auch umgekehrt von Cádiz nach El Puerto de Santa Maria machen können. El Puerto de Santa Maria ist eine der drei Städte, die das „Sherry Dreieck" bilden. Am Flussufer des Guadalete reihen sich Bodegas aneinander und die hügelige Landschaft wird von Weinbergen überzogen. Die Stiere Andalusiens werden in dieser Umgebung für den Stierkampf aufgezogen, der für viele Personen eine Religion ist.

Tarifa

In Tarifa sind Sie am südlichsten Punkt Spaniens angelangt.

Das Rifgebirge im Norden Afrikas erhebt sich auf der anderen Seite der nur 14 Kilometer breiten Meerenge von Gibraltar. Nachts verleihen die Lichter von Tanger dem Horizont etwas Märchenhaftes. Die Stadt Tarifa hat mit seinen engen Gassen, seiner Architektur und in den Geschäften und Restaurants einen eindeutigen marokkanischen Einfluss.

Der Ort ist für seine starken Ostwinde, die unter dem Namen „Levante" bekannt sind, berühmt und der Küstenstreifen ist zu einem Windsurfparadies geworden.

Von den Wind- und Kitesurfern, die hier aus der ganzen Welt das ganze Jahr anzutreffen sind und auf Wind warten, geht eine Begeisterung und eine pulsierende Energie aus. Es ist absolut hip und cool. Der Fährhafen von Tarifa verbindet Spanien mit Tanger. Durch die nur 35-minütige Überfahrt nach Marokko sind Tagesausflüge möglich. Eine weitere Besonderheit dieser Zone sind die Windgeneratoren, die die Gegend und Marokko mit nachhaltiger Energie versorgen.

Algarve

Über die ausgezeichnete Autobahn westlich von Sevilla ist es ganz einfach, an die portugiesische Algarve zu kommen, wo Sie wieder auf eine andere Kultur treffen.

Im Sommer ist dieses Gebiet die Haupttourismusattraktion von Portugal.

Bereiten Sie sich auf viele Partys vor. Die Umgebung ist mit den natürlichen Buchten und goldfarbenen Stränden mit ihrer Kulisse steilabfallender Klippen wunderschön.

Auf einer Erkundungstour durch das Hinterland treffen Sie auf Burgen und attraktive Dörfer mit Gebäuden, die in leuchtenden, mediterranen Farben angestrichen sind.

Kap von Trafalgar

Im Jahr 1805 war es der Schauplatz der Schlacht von Trafalgar - eine der bedeutendsten Schlachten der britischen Marinegeschichte.

Admiral Lord Nelson besiegte an Bord der HMS Victory die gemeinsame Flotte von Frankreich und Spanien vor dem Kap und versenkte oder nahm 18 ihrer Galeonen gefangen, ohne dabei ein einziges britisches Schiff zu verlieren. Es wird erzählt, dass man die Kanonenschläge bis in die Berge Rondas hören konnte.

Der Tribut war enorm: Die Briten verloren 449 Männer, 1241 wurden verletzt. Auf Seite der Franzosen und Spanier starben 4408 Männer und 2545 wurden verletzt. Einer der Toten auf britischer Seite war Admiral Nelson selbst, der im Kampf tödlich verwundet wurde. Nelson ist immer noch ein Nationalheld, aber im Jahr 1805 war er DER Held des Tages. Sein Körper wurde in Rum eingelegt und nach Gibraltar gebracht, bevor man ihn zu einer Beerdigungszeremonie in der St. Paul Kathedrale nach London überführte.

Auf der Kalksteinlandzunge des Kaps von Trafalgar befindet sich heute ein Leuchtturm, der sich vor der Kulisse von Pinienhainen erhebt. Andere herrliche Bäume wie wilde Oliven, Zypressen, Myrten und Seewacholder sowie der zarte Duft von Nadelbäumen, Kräutern und Blumen laden zu Wanderungen durch die Gegend ein.

Marokko

Nach einer nur 35-minütigen Reise durch die Meerenge von Gibraltar kommen Sie in einer anderen Welt an. Inmitten des geschäftigen Treibens des menschenüberfluteten Markts von Tanger, werden Sie im Souk in eine andere Zeit zurückversetzt. Kaufen Sie Gewürze und Oliven, trinken Sie einen Pfefferminztee und feilschen Sie um einen Teppich oder Keramikteller. Das Hotel Minzah, eine Bastion des Imperialismus, ist eine ruhige Zufluchtsstätte für ein erfrischendes Getränk. Um den Charme der Stadt wirklich an einem Tag wahrzunehmen, wird Ihnen ein Reiseführer viele Türen öffnen*. Tanger hat eine faszinierende Vergangenheit, als es noch eine internationale Zone und ein Spielplatz für exzentrische Millionäre wie die Woolworth Erbin Barbara Hutton war. Schriftsteller wie Paul Bowles und Tennessee Williams lebten hier. Die Stadt ist reich an Farben, Tradition und Kultur.

* Aziz Begdouri ist empfehlenswert (aziztour@hotmail.com).

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