Diego Bejarano

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Sehenswerte Plätze

Traumhafte Landschaften, Strand, Sonne und eine Fülle an Geschichte, Kultur und Tradition!

Costa de la Luz

In die­sem Teil Spa­ni­ens fin­den Sie ei­ni­ge der Se­hens­wür­dig­kei­ten des an­da­lu­si­schen Kul­tur­er­bes.

Ganz in der Nähe be­fin­det sich das Kap Tra­fal­gar, das der Schau­platz der be­rühm­ten See­schlacht war und die rö­mi­sche Sied­lung von Bo­lo­nia. Im An­gebot ste­hen auch Ta­ges­tou­ren in die Stadt des Sher­rys, Je­rez de la Fron­te­ra, in die pul­sie­ren­de Stadt Se­vil­la und in die alte Ha­fen­stadt Cá­diz. Ein Be­such in den wei­ßen Dör­fern wie Vejer de la Fron­te­ra, in de­nen die Zeit ste­hen ge­blie­ben scheint, ver­set­zen Sie in die ro­man­ti­sche Zeit des Al-An­da­lus.

Cádiz

Cá­diz ist eine der äl­tes­ten Ha­fen­städ­te Eu­ro­pas. Sie er­leb­te ihre Blü­te­zeit, als Spa­ni­en Ame­r­ika ko­lo­ni­sier­te und dies spie­gelt sich in der Ar­chi­tek­tur des XVI­II Jahr­hun­derts und den ele­gan­ten Plät­zen mit ih­rem un­ver­kenn­ba­ren Cha­rak­ter wie­der. Als Ver­wal­tungs­zen­trum der Pro­vinz Cá­diz wer­den vie­le die­ser Ge­bäu­de jetzt als Re­gie­rungs­stel­len be­nutzt. Schlen­dern Sie durch die en­gen Stra­ßen der Alt­stadt. Sie wur­de auf ei­ner Halb­in­sel er­rich­tet und man hat prak­tisch am Ende je­der Stra­ße Meer­blick, was Ih­nen bei der Ori­en­tie­rung durch das La­b­y­rinth hilft. Die Stadt hat in den letz­ten Jah­ren eine Ver­jün­gungs­kur ge­macht. Sie ist leb­haft, ori­en­tiert sich nach au­ßen und ist ein Platz, an dem je­der will­kom­men ist, vor al­lem im Fe­bru­ar, wenn die Kar­ne­val­wo­che ge­fei­ert wird. Be­su­chen Sie die aus­ge­zeich­ne­ten tra­di­tio­nel­len Tapa-Bars und Flamen­co-Lo­ka­le, um das ech­te Am­bi­en­te von Cá­diz zu kos­ten so­wie den Fisch­markt für den fri­sches­ten al­ler Fän­ge. Das „gol­de­ne" Kup­pel­dach der Ka­the­dra­le ist mit sei­nen gelb gla­sier­ten Ka­cheln die Se­hens­wür­dig­keit die­ser Stadt.

Jerez de la Frontera

Je­rez de la Fron­te­ra ist der In­be­griff für Sher­ry und wenn Sie durch die Stadt fah­ren, wer­den Sie die Wein­kel­ler mit so be­kann­ten Namen wie Har­veys, San­dem­ans und Os­bor­ne ent­de­cken. Die Wein­kel­ler kön­nen für Wein­pro­ben be­sich­tigt wer­den - eine Re­ser­vie­rung ist er­for­der­lich. Die Sher­ry-In­dus­trie war in der Ver­gan­gen­heit in Hän­den von Dy­nas­ti­en, von de­nen vie­le eng­li­schen Ur­sprungs wa­ren. Ob­wohl das Ge­schäft jetzt in den Hän­den von mul­ti­na­tio­na­len Un­ter­neh­men ist, sind vie­le Ein­flüs­se der al­ten Tage noch prä­sent. Je­rez ist auch für das an­da­lu­si­sche Pferd und sei­ne Reit­schu­le be­rühmt. Be­su­cher kön­nen ein­mal wö­chent­lich eine aus­ge­zeich­ne­te Reit­show er­le­ben. Soll­te der Flamen­co Ihre Lei­den­schaft sein, dann fin­den Sie im Cen­tro An­da­luz de Flamen­co die Ge­schich­te von Tanz und Ge­sang. Je­rez ist mit häss­li­chen Hoch­häu­sern in den Vor­städ­ten, dem his­to­ri­schen Zen­trum, der Stadt­teil der Zi­geu­ner und wohl­ha­ben­den Wohn­häu­sern der Sher­ry­ba­ro­ne eine Stadt der Kon­tras­te.

El Puerto de Santa María

Der An­blick von Mee­res­früch­ten, die in den Stra­ßen­lo­ka­len an­gebo­ten wer­den, ist in die­sem eins­ti­gen Fi­scherort et­was, das man nicht ver­ges­sen wird. Hier star­te­te Co­lum­bus mit sei­nem Schiff San­ta Ma­ria zur Ent­de­ckung Ame­r­ikas. Be­su­chen Sie den Ort, um Mee­res­früch­te zu es­sen und trin­ken Sie dazu ei­nen eis­kal­ten Fino oder Man­za­nil­la Sher­ry, der in die­ser Ge­gend her­ge­stellt wird. Auf der an­de­ren Sei­te der Bucht liegt Cá­diz – eine der äl­tes­ten oder so­gar die äl­tes­te Stadt Eu­ro­pas – die Sie auch mit ei­ner Fäh­re er­rei­chen kön­nen. Eine in­ter­es­san­te Über­fahrt von ca. 30 Mi­nu­ten, die Sie auch um­ge­kehrt von Cá­diz nach El Pu­er­to de San­ta Ma­ria ma­chen kön­nen. El Pu­er­to de San­ta Ma­ria ist eine der drei Städ­te, die das „Sher­ry Drei­eck" bil­den. Am Fluss­ufer des Gua­da­lete rei­hen sich Bo­de­gas an­ein­an­der und die hü­ge­li­ge Land­schaft wird von Wein­ber­gen über­zo­gen. Die Stie­re An­da­lu­si­ens wer­den in die­ser Um­ge­bung für den Stier­kampf auf­ge­zo­gen, der für vie­le Per­so­nen eine Re­li­gi­on ist.

Vejer de la Frontera

Seit den Phö­ni­zi­ern war die­ses weis­se Dorf mit sei­ner be­herr­schen­den Lage ganz oben auf ei­nem Fel­sen ein Grenz­pos­ten. Der Ort, der als ei­nes der schöns­ten weiβen Dör­fer Spa­ni­ens gilt, bie­tet herr­li­che Pan­oram­a­bli­cke über den At­lan­tik, auf das afri­ka­ni­sche Rif­ge­bir­ge im Sü­den so­wie auf die frucht­ba­ren Fel­der und den Na­tur­park Al­cor­no­ca­les im Nor­den. Mit sei­ner tief ver­wur­zel­ten ma­uri­schen Ver­gan­gen­heit, hat der Ort ein La­b­y­rinth aus en­gen Gas­sen, durch­ein­an­der ge­wür­fel­ten Häu­sern und weiß­ge­tünch­ten In­nen­hö­fen, von de­nen alle ihre ei­ge­ne Ge­schich­te er­zäh­len kön­nen. Es ist ei­ner der at­trak­tivs­ten Orte der be­rühm­ten pue­b­los blan­cos. Fah­ren Sie den Berg hin­auf und ver­su­chen Sie im neue­ren Teil des Or­tes zu par­ken, da der Platz im mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­teil be­grenzt ist. Vejer kam in den letz­ten Jah­ren in Mode und gute Re­sta­urants wie El Jar­din del Ca­li­fa öff­ne­ten ihre Pfor­ten. Auch in den Cafés und Bars lohnt es sich, die ech­te an­da­lu­si­sche Kü­che zu er­for­schen. Am Abend bie­tet der Ort eine be­zau­bern­de und sehr ro­man­ti­sche At­mo­sphä­re.

Tarifa

In Ta­rifa sind Sie am süd­lichs­ten Punkt Spa­ni­ens an­ge­langt. Das Rif­ge­bir­ge im Nor­den Afri­kas er­hebt sich auf der an­de­ren Sei­te der nur 14 Ki­lo­me­ter brei­ten Meer­en­ge von Gi­bral­tar. Nachts ver­lei­hen die Lich­ter von Tan­ger dem Ho­ri­zont et­was Mär­chen­haf­tes. Die Stadt Ta­rifa hat mit sei­nen en­gen Gas­sen, sei­ner Ar­chi­tek­tur und in den Ge­schäf­ten und Re­sta­urants ei­nen ein­deu­ti­gen marok­ka­ni­schen Ein­fluss. Der Ort ist für sei­ne star­ken Ost­win­de, die un­ter dem Namen „Le­van­te" be­kannt sind, be­rühmt und der Küs­ten­strei­fen ist zu ei­nem Wind­surf­pa­ra­dies ge­wor­den. Von den Wind- und Ki­tesur­fern, die hier aus der gan­zen Welt das gan­ze Jahr an­zu­tref­fen sind und auf Wind war­ten, geht eine Be­geis­te­rung und eine pul­sie­ren­de En­er­gie aus. Es ist ab­so­lut hip und cool. Der Fähr­ha­fen von Ta­rifa ver­bin­det Spa­ni­en mit Tan­ger. Durch die nur 35-mi­nü­ti­ge Über­fahrt nach Marok­ko sind Ta­ges­aus­flü­ge mög­lich. Eine wei­te­re Be­son­der­heit die­ser Zone sind die Wind­ge­ne­ra­to­ren, die die Ge­gend und Marok­ko mit nach­hal­ti­ger En­er­gie ver­sor­gen.

Bolonia

Auf hal­bem Weg zwi­schen dem Fi­scherort Bar­ba­te und Ta­rifa geht es von der N-340 erst berg­auf und an­schlie­ßend her­un­ter bis ans Meer. Die­se Ge­gend wur­de als „ge­mal­te Fel­der" be­schrie­ben, die im Früh­jahr von wil­den Blu­men über­sät sind. In Bo­lo­nia liegt die rö­mi­sche Sied­lung namens Bae­lo Clau­dio. Lan­ge vor Hip­pies, Sur­fern und den Ur­lau­bern wa­ren es be­reits die Rö­mer, die den Reiz der Re­gi­on er­kannt ha­ben. Im zwei­ten vor­christ­li­chen Jahr­hun­dert er­rich­te­ten sie nahe der heu­ti­gen Ort­schaft Bo­lo­nia das dama­li­ge Bae­lo Clau­dia. Die Neu­grün­dung brach­te es schnell zu Wohl­stand und ent­wi­ckel­te sich zu ei­nem Dreh­kreuz für den See­han­del mit dem west­li­chen Nord­afri­ka.Die An­sied­lung, die nicht ge­ra­de zu den be­kann­tes­ten rö­mi­schen An­sied­lun­gen in Eu­ro­pa ge­hört, hat­te mit dem Thun­fisch­fang und den da­mit ver­bun­de­nen Tä­tig­kei­ten Er­folg - dem Ein­sal­zen von Fisch und der Her­stel­lung von Ga­r­um, ei­ner der heu­te ge­frag­tes­ten Fisch­so­ßen. Bei den Aus­gra­bun­gen wur­den eine Haupt­stra­ße und ein Markt­platz frei­ge­legt so­wie Tem­pel, eine Ba­si­li­ka, ein Thea­ter und Ge­schäf­te. Der Stand­ort ist mit dem azur­blau­en Meer, den Sand­dü­nen und den Pi­ni­en­hai­nen vor der Berg­ku­lis­se ein­fach nur spek­ta­ku­lär. Üb­rig ge­blie­ben sind ein paar Mau­ern, ein paar Säu­len, ei­ni­ge Mo­sai­ke. Und der Blick von der Ter­ras­se des Ka­pi­tol­tem­pels über den Strand aufs Meer bis hinüber nach Afri­ka. Es sind die um­fang­reichs­ten Über­res­te ei­ner rö­mi­schen Stadt auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. In An­er­ken­nung ih­rer Be­deu­tung wur­de ein mo­der­nes Be­su­cher­zen­trum ge­baut, das über per­fek­te Bild­schirm­an­zei­gen In­for­ma­ti­on bie­tet, die kei­nen Platz für Lan­ge­wei­le las­sen. Es lohnt sich auf je­den Fall, ei­nen Ab­ste­cher nach Bo­lo­nia zu ma­chen.

Algarve

Über die aus­ge­zeich­ne­te Au­to­bahn west­lich von Se­vil­la ist es ganz ein­fach, an die por­tu­gie­si­sche Al­gar­ve zu kom­men, wo Sie wie­der auf eine an­de­re Kul­tur tref­fen. Im Som­mer ist die­ses Ge­biet die Haupt­tou­ris­musat­trak­ti­on von Por­tu­gal. Be­rei­ten Sie sich auf vie­le Par­t­ys vor.Die Um­ge­bung ist mit den na­tür­li­chen Buch­ten und gold­far­be­nen Strän­den mit ih­rer Ku­lis­se steil­ab­fal­len­der Klip­pen wun­der­schön. Auf ei­ner Er­kun­dungs­tour durch das Hin­ter­land tref­fen Sie auf Bur­gen und at­trak­ti­ve Dör­fer mit Ge­bäu­den, die in leuch­ten­den, me­di­ter­ra­nen Far­ben an­ge­stri­chen sind.

Conil de la Frontera

Co­nil de la Fron­te­ra – die wei­ße Stadt di­rekt am Meer – war frü­her ein klei­nes Fi­scher­dorf an der Cos­ta de la Luz, das vor­wie­gend von Fisch­fang und Land­wirt­schaft leb­te. Das Städt­chen hat sein ty­pisch an­da­lu­si­sches Flair weit­ge­hend be­wahrt und wer heu­te durch die klei­nen ver­win­kel­ten Gas­sen schlen­dert, ent­deckt traum­haf­te In­nen­hö­fe und wun­der­schö­ne Plät­ze. Dank der ma­le­ri­schen Lage zwi­schen Pi­ni­en­wäl­dern und der At­lan­tik­küs­te im Sü­den An­da­lu­si­ens, des son­ni­gen Wet­ters mit sei­nem un­ver­gess­li­chen Licht und den lan­gen gol­de­nen Sand­strän­den ha­ben vie­le Tou­ris­ten Co­nil in ihr Herz ge­schlos­sen und kom­men ger­ne wie­der, ob zum Ba­den, Sur­fen, Bi­ken, Wan­dern, Rei­ten oder um sich in Strand­bars und Re­sta­urants mit lo­ka­len Spe­zia­li­tä­ten ver­wöh­nen zu las­sen.

Kap von Trafalgar

Im Jahr 1805 war es der Schau­platz der Schlacht von Tra­fal­gar - eine der be­deu­tends­ten Schlach­ten der bri­ti­schen Ma­ri­ne­ge­schich­te. Ad­mi­ral Lord Nel­son be­sieg­te an Bord der HMS Vic­to­ry die ge­mein­same Flot­te von Frank­reich und Spa­ni­en vor dem Kap und ver­senk­te oder nahm 18 ih­rer Ga­leo­nen ge­fan­gen, ohne da­bei ein ein­zi­ges bri­ti­sches Schiff zu ver­lie­ren. Es wird er­zählt, dass man die Ka­no­nen­schlä­ge bis in die Ber­ge Ron­das hö­ren konn­te.Der Tri­but war enorm: Die Bri­ten ver­lo­ren 449 Män­ner, 1241 wur­den ver­letzt. Auf Sei­te der Fran­zo­sen und Spa­ni­er star­ben 4408 Män­ner und 2545 wur­den ver­letzt. Ei­ner der To­ten auf bri­ti­scher Sei­te war Ad­mi­ral Nel­son selbst, der im Kampf töd­lich ver­wun­det wur­de. Nel­son ist im­mer noch ein Na­tio­nal­held, aber im Jahr 1805 war er DER Held des Ta­ges. Sein Kör­per wur­de in Rum ein­ge­legt und nach Gi­bral­tar ge­bracht, be­vor man ihn zu ei­ner Be­er­di­gungs­ze­re­mo­nie in der St. Paul Ka­the­dra­le nach Lon­don über­führ­te. Auf der Kalk­stein­land­zun­ge des Kaps von Tra­fal­gar be­fin­det sich heu­te ein Leucht­turm, der sich vor der Ku­lis­se von Pi­ni­en­hai­nen er­hebt. An­de­re herr­li­che Bäu­me wie wil­de Oli­ven, Zy­pres­sen, Myr­ten und See­wa­chol­der so­wie der zar­te Duft von Na­del­bäu­men, Kräu­tern und Blu­men la­den zu Wan­de­run­gen durch die Ge­gend ein.

Sevilla

Es gibt kei­nen bes­se­ren Ort, die Lei­den­schaft An­da­lu­si­ens ein­zu­fan­gen, als in die­ser präch­ti­gen Stadt. Flamen­co­mu­sik und -tanz, Ta­pas-Bars, Stier­kampf, ma­uri­sche Ar­chi­tek­tur, ele­gan­te Ge­schäf­te, wun­der­schö­ne Frau­en... ein Tag reicht in der Pro­vinz­haupt­stadt nicht aus. Die Os­ter­pro­zes­sio­nen der Se­ma­na San­ta sind le­gen­där. Im An­schluss an die Pro­zes­sio­nen fin­det die Fe­ria von Se­vil­la statt. Eine Wo­che Par­ty, in der sich die Le­bens­freu­de der Ein­woh­ner Se­vil­las kon­zen­triert - man nennt es auch Feu­er im Blut. Die Ja­ca­ran­da Bäu­me ste­hen in vol­ler Blü­te, ein be­rau­schen­der Duft der Oran­gen­blü­ten und Ro­man­tik lie­gen in der Luft. Be­su­chen Sie die vo­lu­men­mä­ßig größ­te Ka­the­dra­le der Welt, den ma­uri­schen Pa­last Al­cázar und das Stadt­teil Bar­rio San­ta Cruz. Nacht­le­ben und Un­ter­hal­tung, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, Es­sen und Trin­ken gibt es für je­den Geld­beu­tel und für je­den Ge­schmack.

Marokko

Nach ei­ner nur 35-mi­nü­ti­gen Rei­se durch die Meer­en­ge von Gi­bral­tar kom­men Sie in ei­ner an­de­ren Welt an. In­mit­ten des ge­schäf­ti­gen Trei­bens des men­schenüber­flu­te­ten Markts von Tan­ger, wer­den Sie im Souk in eine an­de­re Zeit zu­rück­ver­setzt. Kau­fen Sie Ge­wür­ze und Oli­ven, trin­ken Sie ei­nen Pfef­fer­minz­tee und feil­schen Sie um ei­nen Tep­pich oder Ke­ra­mik­tel­ler. Das Ho­tel Min­zah, eine Bas­ti­on des Im­pe­ria­lis­mus, ist eine ru­hi­ge Zu­fluchts­stät­te für ein er­fri­schen­des Ge­tränk. Um den Charme der Stadt wirk­lich an ei­nem Tag wahr­zu­neh­men, wird Ih­nen ein Rei­se­füh­rer vie­le Tü­ren öff­nen*. Tan­ger hat eine fas­zi­nie­ren­de Ver­gan­gen­heit, als es noch eine in­ter­na­tio­na­le Zone und ein Spiel­platz für ex­zen­tri­sche Mil­lio­nä­re wie die Wool­worth Er­bin Bar­ba­ra Hut­ton war. Schrift­stel­ler wie Paul Bow­les und Ten­nes­see Wil­li­ams leb­ten hier. Die Stadt ist reich an Far­ben, Tra­di­ti­on und Kul­tur.

* Aziz Be­gdou­ri ist emp­feh­lens­wert (aziz­tour@hot­mail.com).